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Liebe Lilly, wie du sch

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Glaube.

Einige Tage sind vergangen seit dem letzten Eintrag. Tage voll mit Erlebnissen wie Strandkino, Stierkampf, Feuerwerk, Zeit mit neuen Freunden und Erkunden der Stadt. Zunächst ein Update zu dem, was bisher so passiert ist: Wie ich euch ja bereits geschrieben habe, habe ich hier in der Gemeinde Rachel kennengelernt, nicht aus Kanada sondern aus North Carolina übrigens, und gemeinsam mit ihr und Jenny und weiteren Amerikanern war ich einen Stierkampf besuchen. Da in Málaga Feria-Woche ist, das große Volksfest hier, war der Eintritt frei und wenn man Spanien wirklich kennenlernen will, sollte man wohl mal einen gesehen haben habe ich mir sagen lassen. Es war furchtbar, widerlich, eklig und beängstigend, aber über die Verwerflichkeit dieser Tierquälerei möchte ich an dieser Stelle nicht mehr sagen, einfach aus Platzgründen. Jedenfalls waren wir danach noch Essen und das Eröffnungsfeuerwerk der Feria anschauen. Nachdem heute Rachel und Jenny wieder zum Essen da waren habe ich das Gefühl mehr Englisch als Spanisch zu lernen, aber was soll's - beides sind wertvolle Sprachen! Mit Esther war ich außerdem noch im Strandkino hier. Gemeinsam mit den Mädels haben wir uns 'Ich- einfach unverbesserlich 2' auf Spanisch angesehen, das war ziemlich schön, direkt im Sand bis nachts um halb 12. Allgemein kann ich also sagen, dass ich hier so langsam immer mehr Menschen kennen lerne und unterwegs bin, ich genieße es sehr. Seit über einer Woche bin ich jetzt schon hier und die Zeit verfliegt nur so. Bisher hält sich das Heimweh in Grenzen. Vor allem weil ich weiß, dass ich hier mit dem gleichen Gott bin , der mich schon zuhause mein Leben lang begleitet hat. Für alle, die nicht an Gott glauben und das hier lesen, mag das womöglich unverständlich klingen. Ehrlich gesagt ist selbst für mich als Gläubige vieles an Gott unverständlich. Aber ich bitte euch, mich nicht zu verurteilen oder nun in eine Schublade zu stecken, sondern hoffe, dass ihr trotzdem diesen Blog weiter lest, denn ich wünschte, ihr könntet das fühlen, was ich gerade fühle oder das erleben, was ich erlebe. Denn wenn ich morgens aufwache und nicht in meinem Bett daheim liege , dann bin ich furchtbar traurig, aber nicht lange, weil ich sofort merke, wie ich auf einmal getröstet werde von dem wohl besten Freund, den man sich wünschen kann. ich kann es kaum beschreiben, es ist wie eine Umarmung von Gott, die mich ruhig werden lässt und mir Freude auf den Tag bereitet. Das muss jetzt verrückt klingen, wenn man so etwas noch nicht erlebt hat, sogar ich finde es manchmal verrückt, wie sehr Gott wirkt und Gebete erhört, aber es zeigt mir, dass es richtig war, hierher nach Málaga zu kommen. Viele denken jetzt vielleicht, wirkliche Wunder hat Gott ja trotzdem nicht vollbracht, aber das hat er längst. Ich bin eine Woche hier und habe bereits Freunde wie Rachel, Jenny oder Belen. Nur eine Woche und ich fühle mich hier so wohl, dass es mir komisch vorkommen würde, nicht mehr hier zu sein. Und wer mich wirklich kennt, der weiß, dass ich eigentlich gerne mein gewohntes Umfeld um mich habe und nicht gern lange fremd irgendwo bin. Aber hier ist es anders. Und das ist wunderbar und wundersam und wundervoll! Nur eine Woche und ich habe bereits die Möglichkeit, im Frühjahr vielleicht noch ein Praktikum bei einer deutsch-spanischen Zeitung zu machen, in einen Sprachkurs und in ein Austausch-Café zu gehen. Nur eine Woche und ich habe mich eingelebt, als sei ich schon ein Monat hier. Das ist für mich ein Wunder. Ein Wunder, dass es so harmoniert mit der Gastfamilie und ich mich so gut mit den Kindern verstehe. Manchmal bin ich überfordert, aber ich wachse über mich hinaus. Und das ist wunderbar! Ich entdecke Gott immer mehr. Ich lerne mehr von ihm und bin ihm so nah wie lange nicht mehr. Einfach weil ich gegangen bin und nicht umgekehrt bin. Einfach weil ich aufgestanden bin, um ihm nachzufolgen, so wie Matthäus in der Bibel. Ich wusste, das hier sollte mein Weg sein, den Gott für mich bereitet hat. Und ich bin ihn gegangen. Mein Bruder hat mir zum Abschied eine Karte geschenkt auf der steht: "Ob sich ein Weg lohnt erkennt man erst, wenn man aufgebrochen ist". Ich bin aufgebrochen und erkenne, es war gut. Weil ich mich hier zu einem neuen Menschen entwickle, der zwar nicht weiß was noch kommen wird, aber der weiß, dass er nicht alleine ist. Der größte Beschützer des Universums ist bei mir und hält mich: Gott. Ich wünschte, jeder von euch Lesern könnte das erleben! Das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit, das nur er geben kann. Ich wünschte ich könnte euch viel mehr mit auf die Reise nehmen, als nur über spärlich und schlecht geschriebene Worte in diesem Blogeintrag. Aber wer weiß.. Vielleicht brecht ihr ja auch einmal auf, um Glaube zu entdecken, das wird sich mit Sicherheit lohnen. Und wenn nicht, dann ist das auch in Ordnung und ich freue mich, wenn ihr trotz dieses Inhalts weiter am Lesen bleibt. Weil es wunderbar ist, von euch Lesern hier unterstützt zu werden, weil es wunderbar ist zu wissen, dass da welche sind, die mich nicht vergessen, obwohl ich meilenweit weg bin! Besos de Málaga!
17.8.14 20:55
 
Letzte Einträge: Leben leben , Oh Darling, don't you ever grow up.. , Ein bisschen Poetry, weil Amerika mit mir das Einmonatige feiert. , 50 Tage Málaga, 45 Tage später , FELIZ NAVIDAD


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